Aussichten für 2026
Tja, demnächst wird es wohl soweit sein: Die Werkstatt für behinderte Menschen in Rostock wartet auf mich. Davor muss ich noch zum Amtsarzt, doch das ist wohl nur eine Formsache. Einen Termin bekomme ich noch und natürlich den berühmten Gesundheitsfragebogen. Ob ich dann klar komme, weiß ich noch nicht, eine Strategie für den Arbeitsalltag muss her. Ob in der Ausbildung oder früher im Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk an der Nordsee, ich kenne den Umgang mit schwerbehinderten Menschen unterschiedlicher Coleur. Beruflich wie Privat. Mit Bewerbungen und Praktika kam ich nicht weiter und von ärztlicher Seite heißt es ganz klar: Minijob ist das höchste der Gefühle und die Werkstatt ist gut aufgestellt. Ich kann nur die weiße Fahne hissen und sagen: „Okay, ich hab´s probiert, in der Gesellschaft unterzukommen, es hat aber nicht geklappt. Dann muss ich nur 20 Jahre rumkriegen und die Regelaltersrente steht vor der Tür. Ich hab schon vieles geschafft, ich schaffe das.
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