Was erwarte ich vom Leben?
Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Klar kann ich grau in die Zukunft blicken und mir täglich sagen: „Bringt doch eh nix“. Das Ergebnis stellt mich aber nicht zufrieden. Lieber gehe ich mit der Ansicht an den Alltag: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, Du weißt nie, was Du bekommst“. Als Bürger mit kurzem DDR-Leben habe ich noch mitbekommen, was es heißt, sozial zu sein. Zu wissen, wer neben Dir wohnt ist viel angenehmer, als wenn jeder die Tür verriegelt und nur in seiner eigenen Welt lebt. Im Alltag sieht das so aus: Momentan habe ich keine Tätigkeit, was nicht heißt, dass ich Zuhause nur lenze. Viele schauen sich die Sozialdokus im TV an und vorverurteilen Menschen. Ich bin Zuhause und kann für die arbeitenden Nachbarn die Pakete annehmen. Denn bei so einem Wetter wie heute (23.10.2025, nachmittags, es regnet) möchte doch niemand noch vor die Tür und sich eine Erkältung ins Haus holen. Das muss ja nicht sein. Deshalb macht mir das gar nix aus. Und so weiß ich auch, wer öfter mal was bestellt und wer wann nach Hause kommt. Bisher gab´s keine schlechten Rezensionen, was ich gut finde. Umgedreht konnte ich mich auch schon auf meine Nachbarin verlassen. Das sind die kleinen Momente im Alltag, die man gerne übersieht.
Zusammenfassend sage ich mir, dass es zwar schwierig in der Bevölkerung ist, einen anderen Lebenslauf zu haben, aber trotzdem versuche ich dran zu bleiben und die Zustände nicht chronisch werden zu lassen.
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